Boscube Logo
Was ist Bluetooth?
Wofür wird Bluetooth benutzt?
Was ist WLAN?
Wie bekomme ich die Inhalte?
Gibt es Handys, bei denen der Empfang nicht funktioniert?
Wie können Empfänger den Datenempfang ablehnen?
Wie lange dauert eine Übertragung via Bluetooth?
Wo finde ich die empfangenen Inhalte auf meinem Handy?
Wie sicher ist Bluetooth?
Was sind die Vorteile von Bluetooth Marketing?
Für wen ist Bluetooth Marketing interessant?
Erfolgsfaktoren einer Bluetooth Marketing Kampagne
Woraus besteht eine Bluetooth Marketing Kampagne?



Was ist Bluetooth?
Bluetooth ist ein lizenzfreier, weltweit am meisten verbreiteter Kurzstreckenfunk-Standard. Er ersetzt die andernfalls erforderlichen Kabelverbindungen zwischen Computern, Handys, PDAs usw. Bluetooth liegt wie WLAN, Schnurlostelefone und Mikrowellenherde im 2,4 GHz- Band. Typische Anwendungen für Bluetooth sind Headsets, Freisprechanlagen, Geräte-Synchronisation und Datentausch. Daher gibt es verschiedene, in drei Klassen gegliederte Bluetooth-Profile. Im Fall der Handys mit einer üblichen Reichweite bis max. 30 Meter ist in der Regel das sogenannte Class-1-Bluetooth-Profil mit bis zu 100 m Reichweite erforderlich. Derzeit besitzt über 90 % aller im deutschen Markt befindlichen Mobiltelefone eine Bluetooth Schnittstelle.

Wofür wird Bluetooth benutzt?
Mithilfe der Bluetooth Schnittstelle können Informationen kostenlos an mobile Endgeräte übertragen werden. Die vergleichsweise geringe Reichweite dieser Technik wird dabei zum entscheidenden Vorteil, da ein direkter Ortsbezug zum Einsatzort Ihres Angebots - zum Beispiel Messestand, Point of Sale (PoS), Außenwerbung, Kino, Museum etc. - nicht nur erforderlich, sondern auch wünschenswert ist. Darüber hinaus können die am jeweiligen Standort relevanten Informationen u.a. nach Tageszeit, Handymodell und Nutzungshäufigkeit ausgerichtet werden – eine typische Form von Context-based Services.
Beispiel Filmplakat: Während die Kinobesucher an der Kasse oder am Kiosk des Kinofoyers anstehen, haben sie Zeit. Sie interessieren sich für den beworbenen Film und sehen sich das Plakat an. In dieser Situation trifft etwa ein per Bluetooth zur Verfügung angebotener Filmtrailer auf hohe Akzeptanz.

Was ist WLAN?
WLAN ist ein lokales Funknetz mit einer maximalen Reichweite von 300 m – meist wird eine Übertragungsrate von 54 MBit/s bei einer Sendereichweite von höchstens 100 Meter bei freier Sicht erreicht. Derzeit besitzen ca. 20 % aller Handymodelle eine WLAN-Schnittstelle. Mit ihrer Hilfe sind Mobile Marketing Aktionen möglich, die einen Rückkanal erfordern – etwa Probefahrten, Abstimmungen oder Downloads.

Wie bekomme ich die Inhalte?
Marketing über Bluetooth setzt die Erlaubnis der Nutzer der mobilen Endgeräte voraus („permission based“). Das heißt, ein Kunde muss zum Download der mobilen Inhalte via Bluetooth ausdrücklich einwilligen, indem er Bluetooth einschaltet, dies sichtbar macht und dem Empfang der Inhalte zustimmt. Diese Anfrage kann bis zu 25 Sekunden dauern. Mobiltelefone mit Pin-Abfrage, dazu gehören einige Samsung-Geräte und Blackberrys, fragen vor dem Empfang die voreingestellte PIN 1234 oder die persönlich gewählte ab.

Gibt es Handys, bei denen der Empfang nicht funktioniert?
Grundsätzlichen können alle Handys angesprochen werden, die das Bluetooth-Protokoll Obex-Push als Profil haben. Einige Mobiltelefone verfügen allerdings nicht über dieses Profil, in anderen Fällen hat der Anbieter den Empfang unmöglich gemacht. Dazu gehören das Apple iPhone, einige Blackberry-Modelle und das alte Nokia-Modell 6310/6310i. Auf Samsung- und LG-Geräten können bei Java-Applikationen und Spielen Komplikationen auftreten.

Wie können Empfänger den Datenempfang ablehnen?
Es gibt drei Möglichkeiten, Inhalte abzulehnen:
1. Die Anfrage nicht akzeptieren
2. Bluetooth auf „unsichtbar“ schalten
3. Bluetooth ausschalten
Alle Pairing-Geräte wie z.B. Headsets bleiben davon, außer Punkt 3, unberührt.

Wie lange dauert eine Übertragung via Bluetooth?
Die Übertragungsgeschwindigkeit hängt von verschiedenen Faktoren ab. So können andere Kurzstreckenfunk-Sender mit dem gleichen Frequenzband in der Umgebung, Wände, die Entfernung zum Sender oder die Dateigröße die Reichweite und die Übertragungsrate stören. Durchschnittliche Übertragungszeiten betragen bei Dateien unter 200 kB bis zu 6 Sekunden und bei Dateigrößen bis 500 kB max. 20 Sekunden. Im BOScube kommen Sender mit Bluetooth 2.1 + EDR zum Einsatz, sodass sich die Geschwindigkeit verdreifacht, wenn ein Mobiltelefon ebenfalls über diese Schnittstelle verfügt.

Wo finde ich die empfangenen Inhalte auf meinem Handy?
Es gibt keine einheitlichen Regelungen für empfangene Dateien, sodass die Hersteller den Speicherort unterschiedlich handhaben. Zudem hängt der zugewiesen Speicherort von der Art der Datei ab. So werden z.B. bei Nokia-Handys alle empfangenen Dateien im Posteingangsordner gespeichert. Bei anderen Modellen werden z.B. Links im Ordner „Webseiten“ und Bilder im Ordner „Bilder“ abgelegt.

Wie sicher ist Bluetooth?
Bluetooth Datenverbindungen verfügen eine 128-Bit-Verschlüsselung, ferner nutzt Bluetooth das sogenannte Frequenz-Hopping, d.h. die Sendefrequenz wird pro Sekunde 1.600 mal verändert und erschwert so das „Abhören“. Wird über Sicherheitsprobleme berichtet, handelt es sich meist um Fehler in der Bluetooth-Implementierung seitens der Gerätehersteller bei älteren Mobiltelefonen. Der Empfänger muss zustimmen, bevor die Datei geladen wird. Umsicht kann somit eine Virusinfektion auf dem Handy so gut wie ausschließen. Ist der Absender eine Anfrage nicht eindeutig, sollte man am besten die Bluetooth Schnittstelle deaktivieren.

Was sind die Vorteile von Bluetooth Marketing?
Wie kaum eine andere Marketingform bietet Bluetooth Marketing die Chance, die Zielgruppe auf einem persönlichen Werbeträger, dem Handy, direkt anzusprechen, ohne die Handynummer zu kennen. Der Download ist für den Kunden kostenlos und erfolgt auf dessen ausdrücklichen Wunsch hin, wodurch eine sehr hohe Kontaktqualität erreicht und Streuverluste minimiert werden. Die Zielgruppen können durch die Festlegung von Ort und Zeit, die Art der mobilen Inhalte sowie die proaktive Nutzung der BOScubes fokussiert erreicht werden. Die Ansprache kann dabei individuell auf die Zielgruppe abgestimmt werden. Durch detaillierte Download-Statistiken können der Erfolg jeder Bluetooth Marketing Kampagne und Aufschlüsse über das Nutzerverhalten nachvollzogen werden.

Für wen ist Bluetooth Marketing interessant?
Bluetooth Marketing ist grundsätzlich für alle Branchen interessant, die sich einfach, effektiv und nachhaltig auf dem persönlichsten aller Werbeträger - den Handys ihrer Kunden – positionieren möchten.

Erfolgsfaktoren einer Bluetooth Marketing Kampagne
Optimale Bluetooth Marketing Konzepte sind speziell auf das Medium Mobiltelefon zugeschnitten. Bluetooth Hotspots richtig und effektiv eingesetzt sind ein Pull-Medium. Das lässt sich anhand des AIDA -Prinzips gut veranschaulichen: Der Bluetooth-Service muss vor Ort eindeutig und gut sichtbar durch aufmerksamkeitsstarke Hinweise angekündigt werden (Plakate, bedruckte Teppiche, Screens, Banner o.ä.). Die mobilen Inhalte müssen speziell auf das Medium Mobiletelefon zugeschnitten und vor allem für die Zielgruppe attraktiv gestaltet sein, sodass der Kunde den Wunsch verspürt, sie auf seinem Handy zu haben und den Download-Vorgang initiiert. Weitere Erfolgsfaktoren sind etwa die Standortmerkmale oder das individuelle technische Setup am Standort. Der Standort eines Bluetooth Hotspots muss zum kurzen Verweilen einladen, denn die Entscheidung für den Download und die Übertragung von größeren Daten kann einige Sekunden dauern.

Woraus besteht eine Bluetooth Marketing Kampagne?
Sie besteht aus mobilen Inhalten, dem technischen Setup der Bluetooth Technologie, dem Inhalt des Displays und den WLAN Inhalten.

  1. Mobile Inhalte
    Wie bei allen anderen klassischen Marketing Kampagnen (z.B. TV, Plakat, Radio usw.) sollten auch hier die Inhalte der Kampagne für jedes Mobiltelefon maßgeschneidert sein. Hier sind insbesondere die Dateiformate und die Berücksichtigung der Displaygrößen zu nennen sowie ein Mehrwert aus Sicht des Kunden. Das kann eine „individuelle Gestaltung“ des eigenen Handys (z.B. Wallpaper, Klingeltöne, Screensaver, ...) sein, aber auch Entertainment oder Information (Musik, Videos, Applikationen, HTML, Gutscheine usw.). Hierzu müssen die Inhalte auf dem Display gut erkennbar sein und/oder eine gute akustische Qualität haben.
  2. Technisches Setup
    Zur Absicherung der vollen Funktionsfähigkeit sollten vor dem technischen Set-Up des Bluetooth Hotspots eine professionelle Beratung und ein auf den Einsatz angepasstes Konzept stehen.
  3. Display Inhalte
    Die Display Inhalte sollten auf die Auflösung des Displays ausgerichtet sein und u.a. den Kunden dazu animieren, die Bluetooth-Schnittstelle zu aktivieren. Dies kann im unteren und oberen Bildschirmrand als Schriftzug eingeblendet werden, aber etwa auch als Film mit animierten Figuren dargestellt werden.
  4. WLAN Schnittstelle
    Über die WLAN Schnittstelle können weitergehende Informationen angeboten werden. Die Handynutzer können etwa auf ausgewählte Websites verlinkt werden oder z.B. über einen QR-Code auf dem BOScube kostenlos Informationen über WLAN abrufen. Diese Schnittstelle kann zudem als Server fungieren, sodass die Handynutzer größere Dateien wie Filme herunterladen können.